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Thomas Zotter

Wirtschaftswissenschaft und Statistik 

+43 1 50165-12637

Mail an Mag. Thomas Zotter

Arbeitsschwerpunkte 

Währungsunion und Geldpolitik, Banken, Kapitalmarkt, Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen (Geschäftsführung) 

Berufliche Tätigkeiten 

seit 1993: Abteilung Wirtschaftswissenschaft der Arbeiterkammer Wien

seit 2013: Geschäftsführer des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen

1995 – 2013: stellvertretenderGeschäftsführer des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen

seit 2012: Mitglied der Arbeitsgruppe „Macroeconomic and Structural Policy Analysis“ der OECD (Paris)

1995-2015: Vorstandsmitglied im Arbeitskreis für ökonomische und soziologische Studien   

Weitere wissenschaftliche Publikationen  

Zotter, Thomas: Verfällt die asymmetrische Union in angebotsseitigen Aktionismus?, in: Chaloupek, Günther, Solidarität – Beschäftigung – Wirtschaftswachstum – Beiträge zur Wirtschaftspolitik in Österreich und Europa, gewidmet Georg Kovarik zum 60. Geburtstag, Wien, ÖGB Verlag 2016.  

Wieser, Christina; Zotter, Thomas, Österreichs Banken: 20 Jahre im Dreieck von Finanzvermögen, Bankbilanzen und Unternehmensfinanzierung, in: BEIGEWUM (Hsg): Politische Ökonomie Österreichs – Kontinuitäten und Veränderungen seit dem EU-Beitritt, Wien, Mandelbaum Verlag, 2015 

Zotter, Thomas, Bankenstrukturreform: quo vadis?, in: Kurswechsel 2014 (4), S 25-36. 

Zotter Thomas (Hsg), Pensionskassen: Europa – Österreich – Strukturen, Erfahrungen, Perspektiven, Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien, Bd 13, Wien: Lexis Nexis (2008)

  Chaloupek Günther, Zotter, Thomas (Hsg), Steigende Ungleichheit bei steigendem Reichtum?, Wirtschaftswissenschaftliche Tagungen der AK Wien, Bd 10, Wien: Lexis Nexis (2006)

Thomas Zotters Blogbeiträge

Bankenaufsichtsreform: Aufsicht mit Biss oder „Beraten statt strafen“?

Die Regierung hat einen Vorschlag zur Reform der Österreichischen Finanzmarktaufsicht vorgelegt. Der wesentliche Punkt ist die Verlagerung der Ressourcen- und Know-how-intensiven Vor-Ort-Prüfung der Banken von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zur Finanzmarktaufsichtsbehörde (FMA). Als Ziel der Reform wird ein effizienteres Gesamtsystem der Bankenaufsicht und eine Stärkung der Serviceorientierung für Banken (Rechtsauskünfte, Praxisnähe, „Beraten statt strafen“) genannt, während man eine Erhöhung der Stabilität und der Resilienz vergeblich sucht. Die geplante Reform öffnet zudem dem institutionalisierten Lobbyismus die Tore. Eine Aufsicht mit Biss sieht anders aus.

Veröffentlicht am: 01.02.2019

Geldpolitik im Euroraum: Kein Stop-and-go mehr!

Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) – also die Steuerung von Zinssätzen bzw. der kurzfristigen Mittel für Banken – ist eine wichtige Stellschraube für die ökonomische Entwicklung in der Eurozone. Von unkonventioneller Geldpolitik spricht man, wenn Zentralbanken vor allem bei Erreichen der „natürlichen“ Zinsgrenze um Null zu anderen Methoden der Liquiditätsversorgung greifen müssen. Sie dehnen dabei ihre Bilanzsummen, z. B. durch Anleihekäufe zur Versorgung von – vor allem – Banken, mit Zentralbankgeld weiter aus. Mit dem nun erreichten Konjunkturaufschwung wird die unkonventionelle Geldpolitik früher oder später zurückgefahren werden. Entscheidend sind...

Veröffentlicht am: 14.08.2018

Zehn Jahre Bankenpaket – eine Zwischenbilanz im europäischen Vergleich

Die Finanz- und Wirtschaftskrise führte weltweit zu einer erheblichen und anhaltenden Belastung der öffentlichen Haushalte. Neben den direkten Kosten für die Stützung des Finanzsystems sind die Ausgaben für konjunkturstabilisierende Maßnahmen und indirekte Kosten in Form höherer Arbeitslosigkeit sowie schwächerer Steuereinnahmen zu nennen. Die Stützung des Finanzsystems erfolgte über ein breites Maßnahmenbündel auf globaler, europäischer und nationaler Ebene. Auch wenn – vor allem die potenziellen – Kosten hoch waren, wäre Nichthandeln die schlechtere Alternative gewesen. Eine „echte“ Beteiligung durch die öffentliche Hand in Form von Aktien statt Partizipationskapital...

Veröffentlicht am: 09.05.2018

Kapitalmarktunion: Antwort auf die Investitionsschwäche oder Rückkehr zur Kultur der organisierten Verantwortungslosigkeit?

Anstatt die nachfragegetriebene Investitionsschwäche an der Wurzel zu packen und die Wirtschaftspolitik neu auszurichten setzt die EU-Kommission auf die „Segnungen“ dessen, was die letzten dreißig Jahre das große Leitthema war: (Neo-)Liberalisierung des Binnen- bzw. Kapitalmarktes. Im Rahmen der sogenannten „Kapitalmarktunion“ ist sie nun fest entschlossen, die Investitionen ausgerechnet mit jenen Kapitalmarktinstrumenten wiederzubeleben, die nicht unerheblich zum Entstehen der Krise beigetragen haben – den Kreditverbriefungen.

Veröffentlicht am: 11.04.2016

Big Banks – in Europa noch immer ein „big problem“

Thomas Zotter zeigt, dass von der Größe der Banken gerade in Europa nach wie vor eine Gefahr ausgeht, die es stärker einzudämmen gilt. Obwohl große Banken ganze Staaten und Volkswirtschaften offensichtlich in die Bredouille bringen können, hat die Diskussion darüber noch wenig bewirkt. Wie groß ist dieses „big problem“ im Euroraum, im Vereinigten Königreich und in den USA? Gibt es – abgesehen von Not-Restrukturierungen von in Schieflagen geratenen Banken – Ansätze zur Lösung des Problems, und wohin geht die Richtung?

Veröffentlicht am: 09.04.2015

Begrenzung des systemischen Risikos heimischer Banken: Bitte warten!

Thomas Zotter zeigt, dass das makroprudentielle bzw. systemische Risiko der Banken in Österreich vor allem aufgrund des hohen Anteils von Auslandsforderungen in MOSOEL besonders ausgeprägt ist. Obwohl makroprudentielle Risiken mit Basel III bzw. der Bankenunion ein nicht unwesentlicher Teil der europäischen wie internationalen Bankenregulierung geworden ist, ist seine Überwachung und Eindämmung in Österreich wenig ausgeprägt. Jetzt gilt es das systemische Risiko auch hierzulande zu begrenzen.

Veröffentlicht am: 12.03.2015

Aufstieg und Elend des globalen Finanzsystems

Das Finanzsystem ist uns über den Kopf gewachsen und war Auslöser der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten, die Millionen den Job und uns allen Wohlstand kostete. Es braucht daher eine Palette an Maßnahmen, die den Finanzsektor gesundschrumpfen.

Veröffentlicht am: 29.08.2014

Börsen – mehr Rendite, weniger Wachstum?

Ziel muss es sein, die Kernfunktion des Finanzsektors im volkswirtschaftlichen Kreislauf wieder ins Zentrum der Betrachtungen und der Regulierungsmaßnahmen zu stellen, nämlich das Sparen der Haushalte und die Finanzierung langfristiger Investitionen realwirtschaftlicher Unternehmen und der öffentlichen Hand zur Deckung zu bringen.

Veröffentlicht am: 20.01.2014

Wollen wir Banken trennen oder weiter für Spielbanken zahlen?

Banken genießen ua deshalb eine implizite Garantie der öffentlichen Hand, weil es sich keine Volkswirtschaft leisten kann, auf die finanzielle Infrastrukturleistungen der Geschäftsbanken (Einlagen-, Kreditgeschäft, Zahlungsverkehr) zu verzichten. Diese implizite Garantie wurde aber oft missbraucht, um sich für andere Risiken des Bankgeschäfts von SteuerzahlerInnen schadlos halten zu lassen. Darüber hinaus sollen Einlagensicherungssysteme erstens einen Bankenrun verhindern, und zweitens […]

Veröffentlicht am: 09.09.2013

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